„Klein aber Fein“ Der Finanzstandort Liechtenstein

Eine weitläufige, historische Burganlage mit weißen Mauern und dunklen Dächern thront auf einem bewaldeten Hügel. Im Hintergrund ragen steile, schneebedeckte Berggipfel unter einem hellen Himmel auf. Die Hänge im Vordergrund sind dicht mit sattgrünen Bäumen bewachsen, was einen starken Kontrast zum kargen Fels der Alpen bildet.

Mit einer stabilen Wirtschaft, einer innovativen und dynamischen Finanzbranche sowie einer verlässlichen regulatorischen Umgebung bietet Liechtenstein unzählige Vorteile für Investoren aus der ganzen Welt. Was sind die einzigartigen Vorzüge des Zwergstaates warum ist ein Wertpapierdepot in Liechtenstein die perfekte Wahl für internationale Finanzaktivitäten.

Eine Standortbestimmung mit „Mehrwerten“: Wir nennen es „Rechtsraumdiversifikation“

Triple „A“: Höheres Bonitätsrating geht nicht -AAA-

Dem Fürstentum Liechtenstein wurde erneut die Bestnote AAA verliehen – und das mit stabilem Ausblick. Vor allem die starke Wirtschaft, die gute Finanzlage der öffentlichen Haushalte und die Schuldenfreiheit (keine Staatsschulden) waren für das internationale Top-Rating verantwortlich.

Hohe Sicherheit durch starke Regulierung

Das Fürstentum ist längst nicht mehr die Steueroase aus vergangenen Jahrzehnten, auch wenn dies in den Köpfen vieler Anleger noch verankert ist. Für Kundenschutz, Stabilität und Vermeidung von Missbräuchen sorgt die Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht.

Die Vorteile des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)- ohne EU-Mitgliedschaft 

Liechtenstein kann die Vorteile der EU nutzen, ohne dabei die Haftungsnachteile des ESM tragen zu müssen. Durch den Zugang zum europäischen Binnenmarkt haben Liechtensteins Banken und Versicherungen außerdem die volle Dienstleistungsfreiheit in sämtlichen EWR-Staaten.

Wie die Schweiz ist auch Liechtenstein kein EU-Mitglied. Im Gegensatz zu seinem Nachbarland ist Liechtenstein aber Teil des Europäischen Wirtschaftsraums.

Dies verschafft Liechtensteins Unternehmen einen diskriminierungsfreien Zugang zum europäischen Binnenmarkt (mit ca. 450 Mio. Konsumenten), ohne die Haftungsnachteile des Europäischen Stabilitätsmechanismus tragen zu müssen.

Diese Dienstleistungsfreiheit gilt insbesondere auch für Finanzunternehmen und vollregulierte unabhängige Vermögensverwaltungsunternehmen, die unter der Aufsicht der FMA (Finanzmarktaufsicht) in Liechtenstein stehen.

Stabile Rahmenbedingungen

Die Kombination aus direkter Demokratie mit der konstitutionellen Erbmonarchie führt zu einer soliden Sozial-, Rechts- und Wirtschaftsordnung, zu einer hohen Sicherheit innerhalb des Landes sowie zu stark ausgeprägten Bürger- und Freiheitsrechten.

Gemeinsamer Wirtschaftsraum mit der Schweiz

Der Schweizer Franken gilt seit jeher als stabile Währung. vor allem dank den durchdachten Maßnahmen seitens der Schweiz. Diese Rahmenbedingungen des Nachbarlandes haben durch den gemeinsamen Währungsraum einen stabilisierenden Effekt für das Fürstentum. Seit mehr als 100 Jahre ein Erfolg: Die Zoll- und Währungsunion mit der Schweiz.

Hohe Eigenmittelquoten- starke Bonität der Banken-

Im Durchschnitt halten Liechtensteinische Banken mit einer Kernkapitalquote von    17 % mehr als das Doppelte der laut Basel III vorgeschriebenen Mittel. Die hohen Eigenmittelquoten der Liechtensteiner Banken führten dazu, dass auch in der Finanzkrise keine Bank Unterstützung vom Staat in Anspruch nehmen musste.

Autor: Dieter Büttgenbach, Head of Business Development & Private Markets

Estably Vermögensverwaltung AG, Vaduz Liechtenstein

Kontakt: dieter.buettgenbach@estably.com