SERIE · VOM RISIKO ZUM VERMÖGEN – TEIL 2

Unternehmer analysiert finanzielle Risiken und Zukunftsstrategien an einem Konferenztisch mit Fokus auf Haftung, Liquidität und Vermögensaufbau.

Diese Reihe im VSAV-Monitor widmet sich der Haftung von Unternehmern, Vermittlern und Steuerberatern – Ausgabe für Ausgabe ein konkretes Risiko, und wie es sich lösen lässt. Seit 28 Jahren bin ich Experte für Haftungsrisiken und ihre Lösungen. Mein Ziel: Ihnen die Augen zu öffnen und dort Vermögen zu schaffen, wo vorher unkalkulierbare Risiken lagen.

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Für Fakten-Checker

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Wer die betriebliche Altersversorgung seiner Mitarbeiter über eine Versicherung gelöst hat und glaubt, damit alles richtig gemacht zu haben, hat das Risiko die Risiken durch die Provisions- und Verwaltungskosten durch die Zillmerung in den Versicherungsverträgen meist nicht auf dem Schirm.

Die Provisionen in den bAV-Versicherungsverträgen werden aus den monatlichen Beiträgen der Mitarbeiter finanziert. Mehrere Urteile deutscher Gerichte beurteile dieses Vorgehen als nicht wertgleiche Anwartschaft nach § 1 Abs. 2 Nr. 3 BetrAVG. Also als Verstoß gegen die Pflicht des Arbeitgebers, die Interessen seiner Mitarbeiter zu schützen.

Die Folge ist eine Haftung ohne zeitliche Begrenzung: rückwirkend ab Vertragsbeginn. In den meisten Unternehmen und bei den meisten Arbeitnehmern ist dieser Zustand weder bekannt noch in der Bilanz abgebildet. Die Haftung durch die Unterdeckung in der Anfangsphase ist zudem nur ein Teil der Arbeitgeber-Haftung. Die Haftung und Einstandspflicht weiten sich aus über die Ergebnisse bis zum Auszahlungszeitpunkt und bei Rentenverträgen auch darüber hinaus.

Es ist klar, dass immer mehr Banken bei einer Bilanz- und Bonitätsprüfung diese Umstände hinterfragen. Auch bei einem Unternehmensverkauf werden diese Risiken zukünftig stärker ins Blickfeld rücken.

Eine echte Alternative ist ein eigenes, gut gestaltetes betriebliches Versorgungswerk. Es bietet den Mitarbeitern so viele spezifische Vorteile, weil das, was sie im betrieblichen Versorgungswerk als Zusage erhalten, deutlich über den Ergebnissen in den gezillmerten Verträgen liegt.

Wer wissen möchte, ob und in welchem Umfang diese Haftung im eigenen Unternehmen besteht und wie sie in Liquidität und Vermögen umgewandelt werden kann,

vereinbart jetzt ein informatives Auswertungs-Gespräch.

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Die emotionale Bedeutung dieser Botschaft

Was sich hinter diesem Thema verbirgt, ist keine trockene Rechtsfrage. Es geht darum, dass Unternehmer und Berater gutgläubig gehandelt haben. Trotzdem steckt er in einer Haftung, die ihm niemand erklärt hat. Das gute Gefühl, die bAV sauber gelöst zu haben, trügt also definitiv.

Wer das einmal für sich erkannt hat, kann aufatmen: Denn dieselbe Situation, die bisher ein stilles Risiko war, wird mit der richtigen Struktur zur Grundlage für echte Mitarbeiter-Loyalität, für Steuervorteile und für Liquidität, die im Unternehmen bleibt. Haftung und Vermögen liegen näher beieinander als die meisten ahnen.