Wer als Anlage- oder Versicherungsvermittler auf Social Media sichtbar werden möchte, braucht mehr als gelegentliche Beiträge. Entscheidend ist eine klare Strategie! Und die beginnt mit der Positionierung.
„Spezialisiert auf Unternehmer“ oder „langjährige Erfahrung in der Anlageberatung“ klingt zunächst konkret, ist für Social Media aber meist noch zu allgemein.
Eine gute Positionierung beantwortet die Frage: Für wen möchte ich mit welchem Thema sichtbar werden?
Ein Beispiel: Statt sich allgemein als Versicherungsmakler für Unternehmer zu präsentieren, kann die Positionierung lauten: „Ich zeige selbstständigen Handwerkern, wie sie ihre Arbeitskraft und ihren Betrieb finanziell absichern.“
Aus der Positionierung leitet sich die Social-Media-Strategie ab: Auf welchen Plattformen erreiche ich meine Zielgruppe? Wie beschreibe ich mein Profil? Welche Themen greife ich immer wieder auf? In welchem Stil spreche ich meine Zielgruppe an?
Der zweite wichtige Punkt ist Regelmäßigkeit.
Social Media ist kein Sprint, sondern ein Marathon.
Wer heute fünf Beiträge veröffentlicht und anschließend mehrere Wochen verschwindet, wird nur schwer nachhaltig Sichtbarkeit aufbauen. Dafür sollten feste, realistische Zeitfenster eingeplant werden. Entscheidend ist nicht, möglichst viel zu posten, sondern eine Frequenz zu finden, die langfristig durchgehalten werden kann.
Genauso wichtig ist inhaltliche Konsistenz.
Wer heute über Berufsunfähigkeit, morgen über Börsennews und übermorgen über Baufinanzierung spricht, macht es seiner Zielgruppe schwer, ein klares Bild zu entwickeln. Wiederkehrende Themen und eine erkennbare Mission schaffen mit der Zeit ein starkes Markenbild.
Damit dabei keine Langeweile entsteht, braucht es eine Contentstrategie. Ein festes Kernthema bedeutet nicht, immer denselben Beitrag zu veröffentlichen. Wer etwa für junge Familien zum Existenzschutz sichtbar sein möchte, kann einen Behind-the-Scenes-Einblick geben: „So baue ich eine Existenzschutzberatung für eine Familie auf.“ Dazu passen Fachpostings, Testimonials, Memes (wenn sie zur Zielgruppe passen) oder POVs. „POV“ steht für „Point of View“ und zeigt eine Situation aus einer bestimmten Perspektive, etwa: „POV: Du hast gerade ein Haus gekauft und merkst, dass dein Einkommen nicht abgesichert ist.“ Unterschiedliche Formate sorgen für Abwechslung, Thema und Zielgruppe bleiben aber klar.
Gerade am Anfang hilft es, nicht alles selbst herausfinden zu müssen. Genau hier setzt die Social-Media-Maklerclass an. In 33 Praxis-Lektionen, drei Experten-Interviews und einem Workbook zeigen die Social-Media-Experten Nadja Smeilus und Partrick Hamacher vom Biomex Expertenservice Schritt für Schritt, wie Vermittler ihre Positionierung schärfen, Profile aufbauen, passende Inhalte entwickeln und LinkedIn, Instagram und Facebook gezielt nutzen.
Nadja Smeilus
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